Wie beim ersten Mal und warum ich nur Shutterbug’s Wife bin – Tag 9

Heute morgen mussten wir schon um halb sieben aufstehen – schließlich wollten wir pünktlich zu unserer Green Mango Tour am Central Pier sein. Bangkok für Entdecker stand auf dem Programm.

Da wir keine Ahnung hatten, wie lange das Express Boat von uns bis dahin brauchen würde, sind wir lieber früher losgefahren – einen Fahrplan gibt’s auch nicht wirklich – und Geld fürs Frühstück… Tja, Ihr wißt schon.

Um viertel vor neun haben wir uns getroffen und sind mit unserem wirklich sehr netten Guide auf ein Express Boat gestiegen und drei Stationen gefahren. Und schon ging’s abseits der üblichen Touristenpfade mitten ins Gewimmel auf den Blumen- und Gemüsemarkt. Das war Thailand pur, ganz authentisch, farbenfroh und aromenreich. Von dort sind wir dann auf die andere Seite des Flusses nach Thonburi gelaufen – und waren plötzlich in viel ruhigeren Fahrwassern. Nur wenige Menschen auf den Straßen, nur halb so viele Garküchen – fast schon ein wenig kleinstädtisch. Wir haben uns einige Tempel und sind dann mit einem Tuk Tuk in ein Restaurant gefahren, das bestimmt kein Tourist kennt. Übrigens ist Tuk Tuk fahren auf Dauer sicher tödlich bei all den Abgasen, die man einatmet.

Das Mittagessen war sehr lecker und mehr als ausreichend. Für die Siesta sind wir dann in ein Long Boat gestiegen und zwei Stunden durch die Khlong genannten Kanäle geschippert worden (ist ein bisschen, wie die Alsterfleete). Nicht nur haben wir auf diese Weise bestens verdaut, sondern sind auch der größten Mittagshitze entkommen. Zurück an Land sind wir ausgiebig duch Little India und vor allem Chinatown geschlendert. So enge Gasse, ein Geschäft bzw. Marktstand am anderen, verschiedenste nötige und unnötige Waren hoch gestapelt, gefühlte 500.000.000 Chinesen und Thais neben, über, vor und hintereinander. Ein Erlebnis. Nur den in der Tour versprochenen Tempel und Besuch in der Apotheke haben wir nicht bekommen – wahrscheinlich hatten wir irgendwo vorher zu lange getrödelt. Macht aber auch nix, der Tag war rundum super und unser Guide Chai klasse! Von ihm haben wir auch die zwei Dinge gelernt, die in Thailand bzw. Bangkok gefährlich sind: Sonne und das überqueren einer Straße.

Ganz zum Schluss haben wir dann auf Anraten einer Mitreisenden, die über ihre EC-Karte erfolgreich Geld gezogen hat, noch mal unser Glück am ATM versucht. Meine Karten wollten wieder nicht. Also hat Marc sein Glück versucht – und siehe da, es gab Geld. Warum wir seine Karte nicht gleich auch versucht haben, weiß der Himmel. Als wären wir zum ersten Mal auf Reisen!

Herrlich, die kühlen Getränke auf der Terrasse nach der Tour! Und so entspannt Abend essen. Auch fürs Taxi zum Flughafen morgen reicht’s noch. Toll!

So, da ich ja nur the Shutterbug’s Wife bin, gibt’s heute nur Fotos von der halben Tour, weil ich offensichtlich unterwegs irgendwann auf manuellen Fokus umgestellt habe und damit alle weiteren Fotos unscharf sind. Anfängerpech und ich hab die Bilder wenigstens im Kopf. Ihr müßt eben auf die Fotos von Marc warten!

Danke Thailand für 9 wundervolle Tage.

Advertisements

2 Kommentare zu “Wie beim ersten Mal und warum ich nur Shutterbug’s Wife bin – Tag 9

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s